Der 1888 Flocken Elektrowagen

 

Der 1888 Flocken Elektrowagen gilt als erstes (bekanntes), deutsches Elektroauto.
Es wird vermutet, dass es sich dabei um das erste (vierrädrige) Elektroauto der Welt handelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© MESSE STUTTGART

Franz Haag, Inhaber der Marke Flocken, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Fahrzeug wieder aufzubauen und auf die Straße zu bringen. Haag rekonstruierte den Flocken Elektrowagen von 1888 in privater Eigeninitiative anhand der Beschreibung von Halwart Schrader und weiterem Informationsmaterial vom Deutschen Museum in München.
Diese Rekonstruktion wurde am 10. März 2011 bei der Eröffnung der „Retro Classics“ in Stuttgart erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.
Es ist der weltweit einzige Nachbau dieses Modells. Das Original gilt als verschollen.

 

 

Franz Haag

 

Franz Haag, Inhaber der Marke Flocken, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Fahrzeug wieder aufzubauen und auf die Straße zu bringen.
Haag rekonstruierte den Flocken Elektrowagen von 1888 in privater Eigeninitiative anhand der Beschreibung von Halwart Schrader und weiterem Informationsmaterial vom Deutschen Museum in München.
Diese Rekonstruktion wurde am 10. März 2011 bei der Eröffnung der „Retro Classics“ in Stuttgart erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist der weltweit einzige Nachbau dieses Modells. Das Original gilt als verschollen.

 

Freundlicherweise unterstützte der RCC e.V. und die Retro Promotoin GmbH Herrn Haag auf der medialen Seite.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Reiner Wilhelm 2011, Weltpremiere in Stuttgart

v.l.: Franz Haag, Hans Roth (Urenkel von Andreas Flocken),

Horst Lichter (Fernsehkoch und Moderator)

Es ist in der Bevölkerung weitgehend unbekannt dass es vor bzw. um 1900 mehr Elektroautos als Autos mit Verbrennungsmotor gab. Selbst Kaiser Wilhelm II. hatte schon drei Elektroautos in seinem Fuhrpark.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Deutsches Museum

1903, Andreas Flocken mit seiner Frau

Auszug aus dem Wikipedia-Eintrag:

 

Andreas Flocken gliederte im Jahr 1888 seiner Maschinenfabrik A. Flocken in Coburg eine Abteilung für Elektrotechnik an und experimentierte fortan mit Elektrofahrzeugen. Im selben Jahr entstand der erste Flocken Elektrowagen. Bei diesem Fahrzeug handelte es sich ursprünglich, ähnlich der Daimler Motorkutsche von 1886 von Gottlieb Daimler, um eine Chaise, die aber mit einem Elektromotor versehen wurde.

 

Über die Entwicklungsarbeit Flockens ist wenig bekannt. Er versah 1888 einen hochrädigen, eisenbereiften Kutschwagen (hoher Schwerpunkt, schmale Spurweite, Drehschemellenkung, usw.) mit einem Elektromotor, dessen Leistung von etwa 0,9 kW mittels Lederriemen auf die Hinterachse übertragen wurde. Das hölzerne Fahrzeug soll 15 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht haben und 400 Kilogramm schwer gewesen sein.

 

In den Folgejahren wurden weitere Modelle entwickelt. So existiert das Foto eines um 1903 entstandenen Zweisitzers im Deutschen Museum. Dieses Modell verfügte über eine Achsschenkellenkung, luftbereifte und gleich große Speichenräder mit Kugellagern sowie Vollelliptikfedern und einen Batteriekasten über der Vorderachse. Die Spurstange wurde nach unten verlegt und hatte einen Steuergriff. Zudem hatte das Fahrzeug elektrische Scheinwerfer, was als mögliches Novum gilt.

 

Der Fahrzeugbau bei Flocken wurde im Jahr 1903 eingestellt.

 

Getreu des Mottos von Herrn Andreas Flocken, ´einfach, praktisch und umweltfreundlich´, wollen wir unser Vorhaben angehen. Hier einige Konzeptentwürfe: Ein Pick-up für die Stadt.

 

Das Team von FLOCKEN-Engineering:

- Walburga Steiger: Kommunikation, Organisation

- Franz Haag: CTO/Technischer Berater

                         - Beratung von Firmen im Bereich Elektromobilität

                         - Produkt-Visionen und -Konzepte, Gesamtfahrzeug

                         - Entwicklung von Kraftfahrzeugen und deren Komponenten

                         - Anforderungen an elektrische Bordnetze und Bauteile im Kfz

                         - Anforderungslisten, Lastenhefte, Pflichtenhefte

                         - Organisation von Entwicklungsabläufen

- Onno Fridrich: Produkt-/Grafikdesign